RKK setzt auf Prävention

Der Gardetanzsport im RKK soll zukünftig sportmedizinisch und sportpädagogisch strukturiert werden

Sitzung am 1. März 2017

Es ist eine Hezensangelegenheit des umtriebigen RKK-Präsidenten Hans Mayer. Er  möchte den RKK-Tanzsport hinsichtlich Gesundheitsfragen und Ausbildung reformieren. Dazu lud er den Minister für Inneres und Sport des Landes Rheinland-Pfalz, der wiederum von Herrn Fischer aus dem Innenministerium vertreten wurde, Herrn Dr. Michael Freund, Facharzt für Innere und Sportmedizin, die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Frau Monika Sauer, den Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Herrn Markus Breidbach sowie den Stellvertreter Peter Labonte, Udo Hoffmann Vorstandsbevollächtigter der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und vom LkT Saarland Ulla und Olaf Karthein zu einem Sondierungsgespräch ein. Von Seiten der RKK nahmen der Leiter der Tanzturniergeschäftsstelle Helmut Hohl sowie der Geschäftsführer Gerd-Walter Adler teil.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass sich im Bereich des Gardetanzsports, den man zunächst als Breitensport kennt, nur wenig ändern muss. „Hier denken wir über Leitfäden für die Übungsleiter nach, die die entsprechenden Empfehlungen aus Sportmedizin und Sportpädagogik abbilden.“ so Hans Mayer. Wenn man der Verantwortung gegenüber den Sportlerinnen und Sportler nachkommen möchte, sieht es dann anders aus, sobald man in den Leistungssport hineindenkt, so der RKK-Präsident. Von Hochleistungssport spricht man, wenn die Sportlerinnen und Sportler der RKK bei Turnieren, den Landesmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft teilnehmen.

Gerade im Hochleistungssport macht sich der RKK-Präsident Sorgen, wenn er die Entwicklung der sportlichen Leistungen bzw. teilweiser Akrobatik in dem Showtanzbereich betrachtet.  Bereits ab dem frühen Kindesalter nehmen Jungen und Mädchen an den Meisterschaften teil. Auch hier werden u. a. Hebefiguren getanzt. Dabei stellt sich die Frage, wie diese sportliche Tätigkeit sich im heranwachsenden Alter auf den Bewegungsapparat auswirkt. Wir möchten im Breitensport den Trainerinnen und Trainern einen Leitfaden an die Hand geben, wo auf Methodik sowie Sportmedizin hingewiesen wird. Für die Ausbilder sollen spezifische Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden. Für den Hochleistungssportbereich, darüber waren sich alle Beteiligten einig, müssen weitergehende sportliche Ausbildungsmöglichkeiten auch unter Beteiligung sportmedizinischer Gesichtspunkte geschaffen werden.

Arbeitsgruppe soll bis Oktober Konzept erarbeiten
Eigens hierfür wurde unter der Leitung von Helmut Hohl eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit diesem Thema befassen und bis Oktober 2017 ein Konzept erarbeiten wird.

Abschließend betont der RKK-Präsident, dass er den Trainerinnen und Trainern für ihre bisherige Arbeit seinen Respekt zollt und ihnen dafür auch seinen Dank ausspricht. „Unsere neue Initiative soll nicht als Kritik an dem verstanden werden, was bishergemacht wurde. Vielmehr möchten wir neueste Erkenntnisse nutzen und zum Wohl unserer Sportlerinnen und Sportler in die zukünftige Arbeit einfließen lassen,“  .Es wird nicht so sein, dass generell die C-Lizenz die Voraussetzung für die Trainertätigkeit sein wird, sondern vielmehr soll anhand von Übungsleiterschulungen eine verbesserte